Fr. 07.06.2024 / 19:00

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vs. Hünstetten STORM

Terrell Joyce
Terrell Joyce steuerte bei den Siegen gegen Hünstetten unter anderem vier RBI und einen Homerun bei. (Foto: Brüssel)

Regensburgs Offensiv-Power bläst Storm im doppelten Schlussspurt vom Platz

Guggenberger Legionäre müssen beim Doubleheader in Hünstetten zweimal einem Rückstand hinterherlaufen, sind dann aber nicht mehr zu bremsen.

Die Guggenberger Legionäre setzen ihre Siegesserie in der Bundesliga fort. Nach dem Doubleheader bei Hünstetten Storm stehen sieben Siege in Folge auf der Liste der Regensburger. Gegen das Tabellenschlusslicht tat sich der Spitzenreiter aber lange Zeit schwerer, als es die Ergebnisse von 10:6 und 15:4 erwarten lassen.

Fehlerhafte Defensive

Eigentlich hatte alles ganz gut begonnen. Lou Helmig, der schon wenige Tage nach Rückkehr aus den USA für die Legionäre auf der First Base aktiv war, holte sich gleich bei seinem ersten Einsatz einen RBI. Terrell Joyce brachte die Legionäre in Führung.

Danach machten sich die Regensburger aber das Leben selbst schwer und leisteten sich gleich mehrere Fehler mit Folgen. Ein Error im Outfield von Eric Harms und ein Balk von Starting Pitcher Joe Cedano de Leon ermöglichten die erste Führung der Gastgeber. Darauf hatten die Guggenberger Legionäre direkt eine Antwort parat. SacFly von Alex Schmidt, Ausgleich durch Antonio Torres.

Ausgerechnet Torres war aber dann, der Storm mit zwei Fehlern wieder Fahrt aufnehmen und punkten ließ. Alex Schmidt brachte Regensburg nach Double durch Nino Sacasa noch einmal heran. Ein Wild Pitch und der nächste Balk, beides durch Luis Martin, bereiteten allerdings das Feld für weitere Punkte der Gastgeber.

Sieben Punkte im siebten Inning

Mit drei Runs Rückstand nahmen die Regensburger das siebte und im Doubleheader letzte Inning im Angriff. Und Angriff war dann auch die Maxime. Antonio Torres bedankte sich wie schon einmal im Spiel per Punkt bei Alex Schmidt für dessen Fly Ball. Wenig später schickte Terrell Joyce via Double die Kollegen von Garßen und Ramirez über die Platte. Ein SacFly von Marlon Jimenez brachten dann Nino Sacasa nach Hause. Nach Terrell Joyce steuerte dann auch Lou Helmig im ersten Spiel den ersten Run bei. Nach einem Single von Antonio Torres lieferte dann Eric Harms den siebten Punkt des ereignisreichen Innings ab.

Von diesem Regensburger Sturmlauf erholte sich Storm nicht mehr. Am Ende griff Manager Martin Helmig zu seinem inzwischen bestens bekannten Stilmittel und holte Nick Miceli als Closer auf den Mound. Miceli machte in gewohnter Manier den Deckel drauf, die Legionäre verließen die Bühne nach dem ersten Stück des sonntäglichen Schauspiels als siegreiche Helden.

Joyce läutet per Homerun das Finale ein

Das Hünstettener Baseball-Theater hatte jedoch auch für das zweite Stück ein sehr ähnliches Drehbuch auf Lager. Diesmal holte sich Storm die frühe Führung via 2-Run-Homerun. Die Regensburger Antwort folgte unverzüglich. Ein Single von Matt Vance brachte Marlon Jimenez nach Hause. Den nächsten RBI von Lou Helmig verwertete Daniel Patrice.

Hünstetten wollte aber noch nicht klein beigeben, holte sich im fünften Inning noch einmal die Führung. Diesmal warteten die Legionäre aber nicht bis zum allerletzten Akt, um für die Auflösung der Geschichte zu sorgen. Stattdessen läutete Terrell Joyce mit seinem zweiten Homerun für Regensburg das große Finale ein.

Stürmisches Finale gegen Storm

In diesem sechsten Inning sollten die Scorer noch viel Arbeit bekommen. Harms-Single plus Jimenez-Run brachten die Guggenberger Legionäre in Führung. Nino Sacasa bringt mit seinem Single dann gleich Harms und Patrice ins Ziel. Ein Walk bei Bases Loaded lässt dann Devon Ramirez nach Hause spazieren. Lou Helmig (nach SacFly Jimenez) und Elias von Garßen (nach Wild Pitch) punkten danach. Ein weiterer Wild Pitch beschert im Anschluss Terrell Joyce das seltene Vergnügen, in einem Inning gleich zweimal über die Home Plate zu laufen. Satte neun Runs sammelten die Guggenberger Legionäre ein.

Starting Pitcher Scott Harkin ließ im unteren Teil des sechsten Innings nur einen Punkt zu, die Legionäre gingen mit einem 11:3 in den Schlussabschnitt. Weil es aber in der Offensive gerade so viel Spaß machte, legten die Regensburger direkt nach. Marlon Jimenez holte sich mit einem Double gleich drei RBI (Sacasa, von Garßen, Joyce). Jimenez selbst nutzte danach einen Harms-Hit.

Was dann kam, ist inzwischen fast schon Ritual. Nick Miceli übernimmt im letzten Inning, bringt die Partie ins Ziel. Er erledigt die Sache zügig. Keine Hits, keine Runs, die Guggenberger Legionäre fahren Sieg 7 am Ende souverän ein.

Bayern-Derby in Regensburg

Weiter geht es am kommenden Wochenende wieder in der Armin-Wolf-Arena. Am Freitag ab 19 Uhr und Samstag (14 Uhr) steht dann jeweils das Bayern-Derby gegen die Haar Disciples auf dem Programm.