Fr. 07.06.2024 / 19:00

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vs. Hünstetten STORM

Homerun, Stimmung und ein entscheidender Error

Guggenberger Legionäre sind nach einem knappen 3:2 gegen die Stuttgart Reds wieder in der Erfolgsspur. David Grimes sorgt für das Highlight in der Offensive.

Vielleicht sorgen die guten Nachrichten aus der Armin-Wolf-Arena wenigstens für schnellere Besserung bei Martin Helmig. Der Headcoach der Guggenberger Legionäre fehlte am Freitagabend am Spielfeldrand. Seine Mannschaft gab sich aber viel Mühe, auch ohne den erkrankten Teammanager die beiden Niederlagen gegen Heidenheim wieder vergessen zu machen. Immerhin: Die Regensburger holten sich zumindest vorübergehend den zweiten Tabellenplatz zurück.

Vor gut gefüllten Tribünen im Regensburger Ballpark entwickelte sich zunächst einmal mehr ein Pitcher-Duell. Weder Christian Pedrol noch sein Stuttgarter Pendant Johnaikel Acosta ließen viel zu. Die Null stand sehr lange auf beiden Seiten.

Besuch aus der Hall of Fame der Legionäre: Klaus Hopfensberger, hier mit dem für 2. Mannschaft verantwortlichem Carlos Holmann, verfolgte das Spiel vor Ort an seiner früheren Wirkungsstätte. (Foto. Schellkopf)

Grimes schlägt zu

So richtig in Schwung gebracht wurde die Partie dann von David Grimes mit dem größtmöglichen Spektakel. Wie aus dem Nichts zauberte Grimes, zur große Freude seiner eigens angereisten Fangruppen, ein richtige Rakete hervor. Er jagte den Ball über den Zaun auf das benachbarte Softballfeld.

Aber direkt im nächsten Inning meldet sich Stuttgart zurück, erhält dabei aber auch Unterstützung durch die Regensburger. Nach einem RBI-Single von Moritz van Bergen unterlief Eric Harms ein Error im Rightfield, die Reds waren plötzlich mit 2:1 in Führung.

Kampfgeist geweckt

Das weckte bei den Legionären allerdings den in dieser Saison bereits mehrfach bewiesenen Kampfgeist. Daniel Patrice eröffnete mit einem satten Double. Elias von Garßen legte gegen den neuen Stuttgarter Pitcher direkt mit einem Single nach. Patrice nutzte die Gelegenheit und huschte zum Ausgleich über Home.

Zur tragischen Figur wurde danach der Stuttgarter 2nd Baseman Yannis Weber. Er hatte einen hohen PopUp von Alex Schmidt bereits im Handschuh, der Ball landete allerdings doch auf dem Boden. Der Legionäre-Shortstop hatte sich derweil vorbildlich an alte Regel „immer laufen“ gehalten. Statt des drittem Aus im Inning war Schmidt sicher auf Base, Elias von Garßen holte den am Ende entscheidenden Punkt.

Danach ließen die Legionäre nichts mehr anbrennen, streuten in der Defensive zwei sehr hübsche Double Plays ein. Der nächste Heimsieg sorgt auch dafür, dass Regensburg die Stuttgarter in der Tabelle überholt hat und nun auf dem zweiten Rang zu finden ist.

Zumindest bis Samstagnachmittag. Dann geht es ab 14 Uhr weiter mit dem zweiten Spiel gegen die Reds.