Guggenberger Legionäre starten an diesem Wochenende in die neue Interleague-Runde beim Nordmeister Bonn Capitals. Viel Vorfreude auf das neue Format.
Zum Auftakt geht es gleich richtig zur Sache. Mit den Partien bei Nordmeister Bonn Capitals eröffnen die Guggenberger Legionäre am Samstag (19 Uhr) und Sonntag (13 Uhr) die Interleague-Runde. Beide Spiele auf dem Dedecke Field werden live bei CapsTV übertragen.
Legionäre sind Tabellendritter
Die Regensburger schlossen die reguläre Saison mit einem Doppelsieg gegen die Stuttgart Reds ab. In der Tabelle der Südstaffel belegten sie damit mit einer Bilanz von 15:5 Siegen den zweiten Rang hinter Titelverteidiger Heidenheim (17:3), der sich den inoffiziellen Titel des Südmeisters sicherte. Da die Ergebnisse gegen die ebenfalls für die Interleague qualifizierten Teams aus der Hauptrunde übernommen werden, gehen die Legionäre nach Niederlagen gegen Heidenheim und Mainz mit einer Ausgangsbilanz von fünf Siegen und drei Niederlagen in die neue Runde. Das Team von Trainer Matt Vance liegt damit aktuell auf Rang drei hinter Bonn und Heidenheim, die jeweils mit 6:2 Siegen die Tabelle anführen.
Die Bonn Capitals gehen als souveräner Nordmeister in die Interleague-Runde. Nach zuletzt zwei Heimsiegen gegen die Hamburg Stealers startet das Team von der Rheinaue mit Selbstvertrauen in die zweite Saisonphase. Für die Capitals bedeutet das Wochenende die erste Standortbestimmung gegen ein Spitzenteam aus der Südstaffel. Gleichzeitig ist es ein Aufeinandertreffen von guten Bekannten. Capitals-Pitcher Niklas Rimmel war lange Zeit in Regensburg aktiv, Simon Bäumer schwang im vergangenen Jahr die Axt für die Guggenberger Legionäre.
Das bislang letzte Aufeinandertreffen zwischen den Legionären und den Capitals liegt einige Zeit zurück. Im Deutschlandpokal 2023 setzten sich die Regensburger gegen Bonn mit 2:0 durch.
Ziel: Liga attraktiver machen
Nach Hin- und Rückrunden in den vergangenen Jahren und einer Dreifach-Runde im Vorjahr wird der Modus 2026 um die Interleague-Phase erweitert. „Ziel der Liga ist es, attraktiver zu werden. Je mehr attraktive Spiele die Liga zu bieten hat, desto besser ist es für alle“, erklärt Legionäre-CEO und DBL-Ligaverbandsvorsitzender Armin Zimmermann. „Im vergangenen Jahr haben wir eine Dreifach-Runde gegen immer dieselben Gegner gespielt. Demgegenüber steht die Interleague als neues Format: Damit sehen die Fans die besten Teams aus der Nordstaffel auch im Süden und andersherum.“
Neben den Heideköpfen und den Legionären nimmt aus der Südstaffel auch Tabellendritter Mainz Athletics an der Interleague-Runde teil. Aus dem Norden kommen die Bonn Capitals, die Untouchables Paderborn und die Hamburg Stealers hinzu. Jedes Team bestreitet zwölf Partien, vier gegen jeden der drei Gegner aus der jeweils anderen Staffel. Aus den Ergebnissen ergibt sich eine Abschlusstabelle von Platz eins bis sechs, die zugleich als Setzliste für das Playoff-Viertelfinale dient, für das sich die Interleague-Teams bereits qualifiziert haben. Die zwei verbleibenden Playoff-Plätze werden parallel in einer Wildcard-Runde der jeweils drei schlechter platzierten Mannschaften aus beiden Staffeln ermittelt.
„Die bisherige Hauptrunde hat sowohl im Norden als auch im Süden gezeigt, dass der Modus tatsächlich sehr attraktiv ist. Denn es hat sich erst am letzten Spieltag entschieden. Bereits das ist ein voller Erfolg“, zieht Zimmermann eine erste Bilanz.
Heimauftakt gegen die Hamburg Stealers
Auch die Spieler freuen sich auf das neue Format. Devon Ramirez: „Es ist gut, dass wir jetzt konstant im echten Wettbewerb mit den besten Teams stehen und nicht erst in den Playoffs auf die Teams aus dem Norden treffen“. „Ich finde die Idee super“, sagt auch Nationalspieler Alexander Schmidt. „Es gibt uns die Möglichkeit, mehr Spiele auf hohem Niveau zu spielen“, so der Legionäre-Shortstop.
Nach dem Auftakt in Bonn geht es für die Legionäre direkt mit den nächsten Interleague-Partien weiter. Am 3. und 4. Juli empfangen die Regensburger jeweils um 19 Uhr die Hamburg Stealers in der Armin-Wolf-Baseball-Arena.





