Deutschland zieht im zweiten Spiel gegen Tschechien mit 5:15 den Kürzeren, hat dies aber vor allem einem schwierigen Inning zu verdanken. Letzter Akt der Serie gegen Tschechien am Samstag, Spielbeginn ist um 14 Uhr.
Die gute Nachricht: in der Offensive hat diesmal schon viel mehr funktioniert als am Tag vorher. Die weniger gute Nachricht: die junge deutsche Mannschaft brachte sich in einem einzigen ziemlich schwierigen Defensiv-Inning um alle Chancen auf den Sieg in der zweiten Partie der Regensburger Länderspiel-Serie.
Guter Start
Dabei hatte es in der gut gefüllten Armin-Wolf-Arena ziemlich gut für die Mannschaft von Jendrick Speer und die Fans im Stadion begonnen. Schon vor dem eigentlich Spiel gab es reichlich Spektakel im Stadion. Der Ball für den First Pitch wurde diesmal per Fallschirm ausgeliefert. Eberhard Gienger, ehemaliger Weltklasse-Turner und Bundestagsabgeordneter und über Sohn Markus und Enkel Leo mit den Legionären verbunden, landete zielsicher hinter dem Mound und überreichte den Ball an Tobias Gotthard. Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär eröffnete dann mit dem First Pitch ein Spiel, dass sich für Deutschland wesentlich besser anließ als tags vorher.
















Nach dem ersten Inning lag die Speer-Truppe mit 3:0 in Führung. Die Hoffnung auf ein Erfolgserlebnis hatte sich aber im Grunde schon im nächsten Abschnitt erledigt. Starter Christian Pedrol holte sich zwar zwei schnelle Aus, mussten dann aber den Ausgleich hinnehmen. Speer wechselte den Regensburger Pedrol aus. Damit sollte das Unheil aber erst seinen Lauf nehmen. Pedrols Nachfolger führte sich direkt mit einem Walk ein, der Tschechien erstmals in Führung brachte. Einige Error und einen weiteren Pitcher später lag die deutsche Nationalmannschaft 3:12.
Spiel 3 am Samstag
Im Anschluss war die Truppe von Jendrick Speer dann wieder durchaus auf Ballhöhe. Der Abstand war aber zu groß, um noch einmal wirklich etwas bewegen zu können. Das kann die deutsche Mannschaft am Samstag nachholen. Um 14 Uhr geht es in den Endspurt der Serie.





