Guggenberger Legionäre verlieren Spiel 2 gegen die Reds mit 1:4 und müssen den ersten Platz in der Tabelle abgeben. Regensburger lassen zu viele Chancen ungenutzt.
Sieben Hits, elf gestrandete Läufer und am Ende eine 1:4-Niederlage, die den Guggenberger Legionären die Tabellenführung in der DBL Süd kostet. Regensburg scheitert im zweiten Spiel in Stuttgart weniger an mangelnden Chancen, sondern eher daran, sie nicht zu nutzen. Tags zuvor hatte sich die Mannschaft von Matt Vance noch per No-Hitter einen Sieg im Extra-Inning erkämpft. Tags darauf kamen beide Mannschaften auf sieben Hits. Den Unterschied machten die Momente, in denen Stuttgart seine Chancen verwertete und Regensburg nicht.
Tavarez hält dagegen
Leeroy Tavarez begann für Regensburg sehr solide, Stuttgarts Arnad Orle Mulamekic ebenso. Im zweiten Inning hatten die Legionäre nach einem Hit-by-Pitch an Daniel Patrice sowie Singles von Domenic Rauwolf und Norwin Staps drei Läufer auf Base, konnten daraus aber nichts machen.
Die Strafe folgte auf dem Fuße. Moritz Köhler schickte im nächsten Inning den Ball über den Zaun, sein Homerun brachte Stuttgart in Führung. Im fünften Inning legte erneut Köhler nach: Per Fielder’s Choice brachte er Benedikt Schäffer nach Hause, der zuvor durch einen Wild Pitch von Tavarez sicher auf der ersten Base gelandet war. 0:2 nach fünf Innings aus Sicht der Legionäre.
Das sechste Inning brachte die Vorentscheidung für Stuttgart. Den Reds reichte ein Sacrifice Bunt, um zwei Runner über die Platte zu bringen. Aus 0:2 war innerhalb weniger Minuten 0:4 geworden.
In der vorherigen Offense hatte Regensburg zuvor noch selbst zwei Walks geholt. Devon Ramirez und Daniel Patrice waren auf Base, nur ein Aus bis dahin. Doch alle Offensivbemühungen blieben ohne Run. Insgesamt strandeten im Laufe der Partie elf Regensburger Läufer.
Kinskofer holt Regensburger Run
Das änderte sich erst im letzten Inning. Als Pinch Hitter eingewechselt, schlug Thomas Kinskofer ein Single, gelangte durch einen Stuttgarter Fehler sogar noch auf die zweite Base. Nino Sacasa nutzte die Gelegenheit und brachte ihn mit einem Single nach Hause. Plötzlich wurde es noch einmal interessant. Alex Schmidt kam per Walk auf die Base, Sacasa nach einem Wild Pitch auf die dritte Base. Damit stand der mögliche Ausgleich am Schlag. Doch stattdessen beendete ein Groundout alle Regensburger Hoffnung..
Am Freitag geht es für die Guggenberger Legionäre zuhause in der Armin-Wolf-Arena weiter. Ab 19 Uhr sind dann die Gauting Indians zu Gast, die am Wochenende zwei Siege gegen die Haar Disciples holten.





