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Mi. 05.06.2024 / 19: 00 vs. Eagles Praha

Gute Laune bei Kohei Sasagawa und den Kollegen (Foto: fotoschmiede-mcb.de)

Souveräne Heimpremiere in Kurzfassung

Guggenberger Legionäre stellen die Weichen im Interleague-Spiel gegen Hamburg früh auf Sieg. Am Ende steht ein 11:1 per Mercy Rule. Zweites Night Game folgt am Samstag.

Erstes Interleague-Spiel in der Armin-Wolf-Baseball-Arena, klarer Sieg für die Heimmannschaft. Die Guggenberger Legionäre setzten sich am Freitagabend erstaunlich problemlos gegen die Hamburg Stealers durch. Nicht einmal sieben Innings brauchte die Mannschaft von Matt Vance für den 11:1-Sieg.

Dabei war Regensburg gewarnt. Die Stealers hatten immerhin vor einer Woche den Titelverteidiger Heidenheim deutlich geschlagen. Vielleicht waren die Gastgeber auch deshalb von Beginn an sehr konzentriert. Unterstützung fanden sie zudem bei den Hamburgern, die in der Defensive einige Probleme offenbarten.

Schnelle Führung

Bereits im ersten Inning marschierten die Legionäre voran. Kohei Sasagawa, in Sachen Schlagdurchschnitt der beste Hitter der Liga, eröffnete standesgemäß mit einem Single. Danach begannen die Schwierigkeiten der Stealers aber erst richtig. Bunt Defensive stand offenbar schon länger nicht mehr auf dem Trainingsplan. Zumindest sorgten Alex Schmidt und Elias von Garßen mit ihren nicht einmal sonderlich perfekten Buntstiften für große Aufregung bei den Hamburgern und die Führung für Regensburg. Nino Sacasa legte mit einem Single nach. Ein SacFly von Devon Ramirez machte das 3:0 nach dem ersten Inning perfekt.

Während Christian Pedrol weitestgehend ungefährdet seine Hälfte der Innings dominierte, bastelten die Kollegen am Ausbau des Vorsprungs. Das nächste Single von Sasagawa brachte Domenic Rauwolf über die Platte. Nachdem die Stealers offensiv weiter nichts gegen Pedrol auszurichten hatten, die Regensburger aber nach Rauwolf-Double den nächsten Punkt machten, war die Partie im Prinzip entschieden.

Pedrol dominiert

Das war offenbar auch den Hamburgern klar. Starter Sean Fekete durfte den Arbeitstag beenden, für ihn marschierte Quinn Allen von der dritten Base auf den Mound. Wenn in dieser Phase ein Positionplayer als Pitcher zum Einsatz kommt, spricht das nicht unbedingt für übertrieben große Siegeszuversicht. Direkt im Anschluss sorgten einige Wild Pitches für zusätzliche Legionäre-Runs.

Während Pedrol weiter dominierte, setzten die Stealers dann auf die Abteilung Jugend forscht. Der 15-Jährige Jon Düsing, eines der deutschen Top-Talente, übernahm als Pitcher und lieferte gleich mal ein Inning ohne Hit und Run ab. Insgesamt macht Düsing einen guten Job , konnte sich der Regensburger Schlagkraft aber nicht mehr länger erwehren. Singles durch Elias von Garßen und Eric Harms sorgten für die nächsten Punkte.

Bereits nach sechs Innings hatten die Legionäre dann einen Zehn-Punkte-Vorsprung im Gepäck. Hamburg brachte in der folgenden Offensive keine Punkte zustande. Die Partie war beendet, ohne dass Regensburg noch einmal selbst zum Schläger greifen musste.

Am Samstag um 19 Uhr steht in der Armin-Wolf-Baseball-Arena das zweite Interleague-Spiel gegen die Hamburg Stealers auf dem Programm.

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