Gute Stimmung in der Armin-Wolf-Baseball-Arena: Nino Sacasa schlägt sich in den 400er-Club, die Guggenberger Legionäre besiegen die Stuttgart Reds mit einem insgesamt souveränen 6:1.
Mit der Süd-Meisterschaft wird es zwar nichts mehr für die Guggenberger Legionäre, an der guten Laune der Regensburger ändert das aber nicht viel. Die Mannschaft von Matt Vance präsentierte sich gegen Stuttgart stark. Das Highlight des Abends setzte dabei Nino Sacasa mit seinem 400. Hit für die Legionäre, standesgemäß ein 2-RBI-Single.
Für Sacasa war es der einzige an diesem Abend, auch den Kollegen ging es nicht besser. Insgesamt schafften die Regensburger gegen lange Zeit sehr gutes Stuttgarter Pitching lediglich vier Hits, die Stuttgarter hatten sogar zwei mehr. Trotzdem war der Regensburger Sieg im Grunde nie gefährdet. Das lag auch daran, dass Christian Pedrol wie so oft kaum etwas zuließ. In acht Innings gestattete er lediglich vier Hits und einen Walk. Das Ganze bei acht Strikeouts.







Die Kollegen taten sich allerdings gegen Stuttgarts Schäfer auch lange Zeit sehr schwer. Erst im fünften Inning brachten die Regensburger etwas auf das Scoreboard, dann aber auch richtig.
Sasagawa knackt Stuttgart
Ein Double von Kohei Sasagawa brach den Bann und verschaffte den Legionären die Führung durch Daniel Patrice. Regensburg nutzte durch Valentin Thumann einen Reds-Error zum nächsten Run, zusätzlich brachte das Alex Schmidt auf Base. Dann kam der große Auftritt von Nino Sacasa, der mit seinem Single die Herren Sasagawa und Schmidt nach Hause beförderte.
Damit war die Sache eigentlich erledigt. Gleich im nächsten Inning machten Daniel Patrice und Eric Harms so weiter. Diesmal allerdings durch Hit by Pitch und SacFly. Stuttgart holte sich im letzten Inning noch den Ehrenpunkt, am Regensburger Sieg gab es aber keine Zweifel.
Heidenheim wird Süd-Meister
Nachdem Tabellenführer Heidenheim in Mainz ein durchaus glückliches 5:4 holte, sind die ersten vier Plätze in der DBL Süd vergeben. Die Heideköpfe holen die Süd-Meisterschaft, Regensburg wird Zweiter vor Mainz, Stuttgart muss als Vierter ins Wild-Card-Rennen.
Für Matt Vance und sein Team geht es am Samstag um 14 Uhr darum, die positive Entwicklung fortzuschreiben und sich für die anstehende Interleague-Runde und die folgenden Playoffs in Bestform zu bringen.





