Guggenberger Legionäre gewinnen durch starkes achtes Inning gegen Paderborn. Zweiter Platz in der Interleague-Runde gesichert.
Kohei Sasagawa eröffnete seine Samstagabendshow spektakulär. Gleich im ersten Play der Partie holte sich der japanische Legionär einen richtig starken Paderborner Ball, bevor der in den Zaun krachen oder gar darüber hinweg fliegen konnte. In den Zaun krachte stattdessen Sasagawa, allerdings erst nach seinem Catch.
Mehrere Homeruns
Wenig später legte der Japaner in der Offensive nicht weniger aufsehenerregend nach. Sein Homerun verschaffte den Regensburgern in der Armin-Wolf-Baseball-Arena die Führung.
Die junge Paderborner Mannschaft von Octavio Medina zeigte sich davon aber nur übersichtlich beeindruckt. Luca Rammelmann hämmerte gleich im nächsten Spielabschnitt den Ball ebenfalls über den Zaun. Ausgleich für die Untouchables.
Paderborn ging dann im fünften Inning durch einen weiteren Homerun von Bjarne Reinhardt, weiterhin gegen Starter Christian Pedrol, mit 2:1 in Führung. Im sechsten Inning punkteten beide Teams je zweimal, wodurch die Partie bei 3:3 ausgeglichen blieb.
Im achten Inning ging Paderborn durch einen Solo-Homerun von Finn Bergmann, inzwischen gegen Reliever Nicolas Antoine, zunächst mit 4:3 in Führung. Im Gegenzug erzielten die Legionäre gegen den eingewechselten Luca Kloppenburg drei Runs, unterstützt von zwei Fehlern der Paderborner Verteidigung. Entscheidend dabei ein RBI-Double von Alex Schmidt, der Daniel Patrice und Eric Harms nach Hause brachte. Wenig später scorte nach Ramirez-Single auch Schmidt selbst.
Die so erarbeitete 6:4-Führung gaben die Legionäre dann nicht mehr aus der Hand. Den Sieg dürfte auch Headcoach Matt Vance zufrieden zur Kenntnis genommen haben. Allerdings nicht vor Ort. Vance hat eine Sommergrippe niedergestreckt, für ihn übernahm diesmal Markus Gienger.
Platz 2 abgesichert
Mit den Samstagspartien des Tages steht die Abschlusstabelle der Interleague-Runde fest. Die Bonn Capitals gewannen deutlich mit 12:2 gegen die Heidenheim Heideköpfe und sicherten sich damit Platz eins. Die Guggenberger Legionäre behaupten mit dem Sieg gegen Paderborn Rang zwei. Die Hamburg Stealers gewannen mit 5:3 bei den Mainz Athletics und beenden die Zwischenrunde auf Platz drei. Dahinter folgen Heidenheim, Paderborn und Mainz. Die Cologne Cardinals sicherten sich mit einem 15:0-Erfolg gegen Hünstetten Platz sieben der Setzliste. Die Stuttgart Reds komplettieren als Achter das Playoff-Feld.
Für die Legionäre beginnt damit jetzt die Vorbereitung auf die PlayOffs. Am Sonntag um 14 Uhr geht es noch einmal gegen die Untouchables aus Paderborn.





