Pedrol, Antoine und Fischer kommen ohne Hit durch zehn Innings. Staps-Single ermöglicht den Run zum entscheidenden 1:0 im Extra-Inning.
Knapper geht es wirklich nicht mehr. Die Guggenberger Legionäre holten sich den Sieg im ersten Spiel bei den Stuttgart Reds mit einem einzigen Run im zehnten Inning. Vorher hatten vor allem die Pitcher das Sagen. Auf fünf Innings von Starter Christian Pedrol folgten vier Innings von Nicolas Antoine. Beide blieben ohne gegnerischen Hit. Nachdem aber vor allem Stuttgarts Jonathan Schäfer über sieben Innings ebenfalls ausgezeichnete Arbeit ablieferte, musste beim Stand von 0:0 ein Extra-Inning her.
Führung im Tie-Breaker
Im zusätzlichen Spielabschnitt, der nach Tie-Breaker-Regel mit zwei Runnern auf Base beginnt, ging es hoch her. Regensburg kassierte zunächst ein Aus durch einen Pick auf der zweiten Base. Danach verschafften aber zwei Walks den Legionären plötzlich eine sehr gute Ausgangsbasis mit drei besetzten Bases.
Norwin Staps nutzte die Gelegenheit und brachte Daniel Patrice per Single nach Hause. Auch erst der dritte Hit des Spiels für Regensburg. Mehr sollten es aber auch nicht mehr werden. Ein Strike Out und ein Groundout ließen die verbliebenen drei Läufer stranden.
Wichtiges Double Play
Mit der knappen 1:0-Führung im Rücken bekam dann Tim Fischer die Aufgabe, den Sieg für die Legionäre nach Hause zu bringen. Dabei wurde es allerdings erstmal richtig eng. Stuttgart besetzte ebenfalls alle Bases, allerdings mit null Aus. Ein Double Play im Zusammenspiel von Fischer, Catcher Elias von Garßen und Daniel Patrice auf der ersten Base verschaffte den Regensburgern zunächst etwas Luft. Mit einem Ground Out machten die Guggenberger Legionäre dann den Deckel auf die extrem enge Partie. Tim Fischer bekam zusätzlich den Win zugesprochen.
Morgen um 13 Uhr geht es für die Mannschaft von Headcoach Matt Vance in Stuttgart mit dem zweiten Spiel weiter.





