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Mi. 05.06.2024 / 19: 00 vs. Eagles Praha

Pascal Amon bei einem Monster-Catch (Foto: fotoschmiede-mcb.de)

Pascal Amon: Abschied nimmt er nur als Spieler

Nationalspieler Pascal Amon beendet seine aktive Karriere, die ihn bis zu den LA Dodgers führte, bleibt aber fester Teil der #LegionäreFamily.

Nicht selten zeigen die schwierigen Momente, was einen Menschen ausmacht. Legionäre-Headcoach Matt Vance erinnert sich bei Pascal Amon ganz besonders an einen solchen Moment. Auch, weil es das letzte Spiel in der erfolgreichen Karriere des Outfielders werden sollte.

„Ich habe Pascal im Spiel 4 der Finalserie ausgewechselt. Andere Spieler wären richtig sauer gewesen, hätten was geworfen, sich zurückgezogen. Pascal aber hat ohne Zögern sofort sein Team unterstützt. Das zeigt seine besondere Qualität als Teamplayer“, so Vance bei einer kleinen Dankesrede im Rahmen des Weihnachtsessens von Spielern und Bereichsleitern der Legionäre.

Dank an einen besonderen Spieler: Pascal Amon mit Headcoach Vance, General Manager Bison und den Vorständen Armin Zimmermann, Ralf Kettner und Rene Thalemann (Foto: Schellkopf)

Seine besondere Qualität auf dem Spielfeld konnte der gebürtige Ingolstädter in den vergangenen Jahren zu nur eingeschränkt unter Beweis stellen. „Ich war durchgehend immer wieder verletzt und dann macht der Sport kaum noch Spaß, wenn man nur zuschaut“, sagt Amon. Die Entscheidung zum Karriere-Ende als Spieler sei über die vergangenen Jahre gereift.

Kindheitstraum verwirklicht

Pascal Amon kam 2012 an das Regensburger Sportinternat. Drei Jahre später folgte das Debüt in der ersten Bundesliga. Im Juli 2015 unterzeichnete der Linkshänder einen Vertrag bei den Los Angeles Dodgers. 100 Spiele bestritt er über drei Saisons im Farmsystem des aktuellen MLB-Champions. „Ich habe meinen Kindheitstraum verwirklichen können, jeden Tag Baseball gespielt“, blickt Amon zurück. Die Zeit in Amerika „war der absolute Wahnsinn. Das werde ich niemals vergessen“

Pascal Amon als 17-Jähriger nach Vertragsunterzeichnung in der Dodgers-Uniform. (Foto: Walter Keller)

Wieder zurück in Regensburg etablierte sich Amon im Outfield der Legionäre, war fester Bestandteil der Nationalmannschaft, spielte zwei Europameisterschaften. Schon als Jugendlicher gehörte Pascal Amon zu den DBA-Allstars, nahm auch an einer Weltmeisterschaft teil.

Sicher hätte er mit weniger Verletzungspech noch besser helfen können, eine Lücke in seiner Erfolgsbilanz zu schließen. „Ehrlicherweise habe ich mir die letzten Jahre schon immer gesagt, dass ich doch nicht einfach ohne Meisterschaft aufhören kann“, sagt Amon. Nach der Verpflichtung von Matt Vance als Headcoach schien der Titel möglich. „Man hätte wieder meinen können, dieses Jahr ist das Jahr. Nach dem letzten Spiel und wie es gelaufen ist, habe ich dann aber gesagt, es ist genug.“

Private Gründe mitentscheidend

Private Gründe jenseits des Baseballs spielten bei der Entscheidung ebenfalls eine wichtige Rolle. Amon heiratete in diesem Jahr und beginnt im März eine neue Ausbildung. „Für mich war dies der perfekte Zeitpunkt, vor allem weil mir mein Körper gefühlt seit Jahren sagt: Lass es!“

Das soll aber nur für den Spieler Amon gelten, hoffen auch die Legionäre-Verantwortlichen. Sportvorstand Ralf Kettner und Legionäre-CEO Armin Zimmermann verbanden ihren Dank an den Spieler Pascal Amon für seinen jahrelangen intensiven Einsatz mit der Hoffnung, der Mensch und Experte Amon möge weiter aktiver Teil der #LegionäreFamily bleiben.

Für Amon selbst ist das klar. Die Zeit im Internat habe ihn geprägt, sagt er. Die Freundschaften, die er in Regensburg schloss, würden bleiben. „Ich habe ja doch die meiste Zeit meines Lebens damit verbracht, Baseball zu spielen. Letztlich meine Familie – die Jungs, die ich quasi jeden Tag um mich hatte – jetzt nicht mehr so oft zu sehen, wird schwer.“

Die Meisterschaft blieb ihm verwehrt. Aber auch wenn Amon als Spieler nicht mehr dabei ist, bleibt er der Teamplayer: „Von nun an drücke ich meinen ganzen Teamkollegen die Daumen. So lange meine Freunde gewinnen, bin ich auch happy.“ Und wer weiß, in welcher Rolle Pascal Amon die Guggenberger Legionäre in Zukunft noch ein bisschen besser machen wird.

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