Regensburg holt sich in Köln den dritten Sieg im Viertelfinale mit einem deutlichen 14:0-Sieg gegen die Cardinals. Im Halbfinale geht es gegen die Hamburg Stealers.
Klare Sache bei den Cardinals. Die Guggenberger Legionäre Regensburg haben ihre Viertelfinalserie in Köln mit einem 14:0 abgeschlossen und stehen als einer der ersten drei Halbfinalisten der DBL-Saison 2026 fest. Nach einem Fünf-Run-Inning zum Auftakt und einem Triple von Norwin Staps im zweiten Durchgang war die Sache früh entschieden. Mit dem Sweep machen die Regensburger den Einzug ins Halbfinale gegen die Hamburg Stealers klar. Gespielt wird am Samstag und Sonntag in der Armin-Wolf-Baseball-Arena, Beginn ist jeweils um 14 Uhr.
Fünf Runs im ersten Inning
Cardinals-Starter Nicolas Göbert kam am Samstag im ersten Inning nicht über die Auftaktphase hinaus und machte den Regensburgern mit fünf Walks die Aufgabe deutlich einfacher. Dazu ein Bunt von Nino Sacasa und die ersten drei Regensburger Punkte waren da. Göbert verließ das Spiel, ohne einen Out verzeichnet zu haben, für ihn kam Florian Kawczynski. Ein Fielder’s Choice von Domenic Rauwolf sowie ein Sacrifice Fly von Norwin Staps brachten zwei weitere Runs.
Vorentscheidung im zweiten Durchgang
Auch im zweiten Inning blieb das Kölner Pitching ohne Kontrolle über die Zone. Kohei Sasagawa und Devon Ramirez erzielten mit Singles den ersten Run des Innings, anschließend luden drei Walks in Folge die Bases erneut. Norwin Staps schloss das Inning mit einem Triple in die rechte Center-Field-Lücke ab und brachte drei weitere Läufer nach Hause. Nach zwei Innings führten die Legionäre 9:0.
Im dritten Inning kam ein weiterer Run hinzu: Alexander Schmidt erreichte per Single die Base, stahl die zweite Base und erzielte nach einem Groundout von Nino Sacasa sowie einem RBI-Single von Kohei Sasagawa den zehnten Run der Partie.
Auf Regensburger Seite bestimmte Christian Pedrol das Geschehen. Über 5 Innings ließ er lediglich zwei Hits und keinen Run zu, bei sieben Strikeouts und einem Walk. Die Cardinals kamen insgesamt nur zweimal über die erste Base hinaus. Nach Pedrols Einsatz übernahm Felix Bock, er blieb im sechsten und siebten Inning ebenfalls ohne Run gegen sich.
Vorzeitiges Ende durch Mercy Rule
In der Offensive legten die Legionäre im siebten Inning mit vier weiteren Runs entscheidend nach: Elias von Garßen und Domenic Rauwolf erzielten mit Singles und zwei Passed Balls den Run, Nino Sacasa und Kohei Sasagawa brachten mit einem Single und einem Double zwei weitere Läufer nach Hause. Beim Stand von 14:0 wurde die Partie nach sieben Innings durch die Mercy Rule beendet.
Mit dem Sweep gegen die Cardinals haben sich die Guggenberger Legionäre neben den Bonn Capitals (3:0 gegen die Stuttgart Reds) und den Hamburg Stealers (3:0 gegen Mainz Athletics) als dritte Mannschaft im Schnellverfahren für das Halbfinale qualifiziert. Das Viertelfinale zwischen Meister Heidenheim und den Paderborn Untouchables entwickelte sich dagegen zu einem Playoff-Thriller. Nach fünf Spielen siegte die schon 0:2 zurückliegende junge Paderborner Mannschaft gegen den amtierenden Meister Heidenheim und steht im Halbfinale gegen Bonn.





