Erstes Spiel, erster Sieg, erste Auftritte: Die Guggenberger Legionäre gewinnen zum Auftakt der DBL-Saison mit 12:2 gegen starke Gautinger, die sechs Innings lang dagegen halten.
Die Rahmenbedingungen perfekt, die Vorfreude groß, das Ergebnis deutlich: Die Guggenberger Legionäre starten mit einem von Sonnenschein und rund 800 Menschen in der Armin-Wolf-Arena begleiteten 12:2-Sieg in die neue Saison. Dabei sah die Sache lange nicht so eindeutig aus, wie sie am Ende war. Sechs Innings lang neutralisierten sich Regensburg und die Gäste aus Gauting. Das hatte viel mit den Starting Pitchern zu tun. Christian Pedrol für Regensburg und Indians-Werfer Philipp Kleehaupt dominierten die Partie weitgehend.
Gauting trifft früh, Regensburg antwortet
Gauting übernahm im dritten Inning die Führung. Übelhör erreichte die Third Base per Double von Aaron Bushur und lief wenig später auf einem Wild Pitch ein. Jakob Huber legte per Sacrifice Fly nach — 2:0 für die Indians. Christian Pedrol ließ sich von diesem Rückstand nicht destabilisieren. Er hielt Gauting anschließend bei null Runs.
Seine Kollegen pirschten sich derweil langsam heran. Regensburg glich schrittweise aus. Den Auftakt machten zwei Routiniers. Noch im dritten Inning schlug Nino Sacasa einen Single durch den rechten Sektor und brachte Eric Harms nach Hause. Im vierten Inning sorgte Alex Schmidt per Double für den Ausgleich zum 2:2, nachdem Julian Siegert-Bomhard zuvor einen Bunt-Single gelegt und Norwin Staps die Third Base erreicht hatte. Siegert-Bomhard und Staps erlebten beide ihre DBL-Premiere im Legionäre-Trikot.




























Spiel gedreht
Entscheidend für das Spiel war das siebte Inning. Leo Methe hatte Kleehaupt auf dem Mound abgelöst, dann sollte aus Gautinger Sicht das Unheil seinen Lauf nehmen. Daniel Patrice wurde durch einen Hit by Pitch auf die Base gebracht, Sacasa und Fabian Schmidt (er feierte als Ersatz für den etwas angeschlagenen Elias von Garßen seine Premiere als Starting Catcher) folgten per Single.
Dann kam schon wieder Norwin Staps, diesmal mit einem Hit ins Centerfield — Patrice und Sacasa bedanken sich per Punkt, Regensburg führt 4:2. Kurz darauf bringt ein misslungener Catch im Gautinger Outfield die nächsten beiden Punkte. Debütant Staps hatte erneut die Finger im Spiel, lieferte eine ganz starke Partie ab.
Regensburg setzt nach
Im achten Inning brachen dann bei den Gästen ein wenig die Dämme. Manager Chris Howard hatte die Partie inzwischen ohnehin weitgehend abgehakt und wollte nicht noch mehr Pitching verpulvern. Er setzte mit Übelhör einen Positionsspieler auf den Mound. Das hatte schnell Konsequenzen.
Der eingewechselte Valentin Thumann eröffnete mit einem Single. In der Folge produzierten die Legionäre sechs weitere Runs. Mittendrin auch Kohei Sasagawa, der bei seinem ersten Spiel für Regensburg zwei Punkte sammelte. Einen davon ermöglichte Alex Schmidt per Double. Schmidt spielte an diesem Tag ohnehin eine durchgehend produktive Partie. Devon Ramirez machte am Ende mit einem RBI-Single den Deckel auf die Partie.
Nicolas Antoine souverän
Eine wichtige Rolle im Verlauf der Partie spielte für Regensburg Pitcher Nicolas Antoine. Er machte dort weiter, wo Pedrol aufgehört hatte. In zwei Innings ließ der französische Nationalspieler keinen Run zu, gestattete den Indians lediglich zwei Hits bei einem Strikeout. Das Ganze ohne Walk, ohne Error, mit hoher Strike-Quote. Eine souveräne Vorstellung von Antoine.
Am Sonntag wird bei Spiel 2, diesmal in Gauting, dann zum ersten Mal Leeroy Tavarez für die Guggenberger Legionäre werfen. Mit Quentin Moulin steht ein weiterer Neuzugang parat.




