Schwache Offensivleistung der Regensburger kostet das erste Spiel in der Halbfinalserie gegen Hamburg. Am Sonntag um 14 Uhr soll erneut vor eigenem Publikum der Ausgleich her.
Bitterer Fehlstart für die Guggenberger Legionäre in die Halbfinalserie um die Deutsche Meisterschaft. Im ersten Spiel gegen die Hamburg Stealers unterlagen die Regensburger in der Armin-Wolf-Baseball-Arena mit 1:4. Ursächlich dafür war vor allem eine insgesamt schwache Offensivleistung. Bitter für die Gastgeber zudem, dass sich Norwin Staps auf dem Weg zum Ausgleich verletzte und nicht nur an der Homeplate ausgemacht wurde, sondern das Spiel ganz verlassen musste.
Führung durch Staps
Norwin Staps war es auch, der die Guggenberger Legionäre im dritten Inning in Führung gebracht hatte. Ein Sacrifice Bunt von Valentin Thumann, ein Hamburger Error und die schnellen Beine von Staps sorgten für das Regensburger 1:0.
Danach kam aber von den Guggenberger Legionären lange Zeit viel zu wenig in der Offensive. Starter Christian Pedrol lieferte einmal mehr einen guten Job ab. Er musste lediglich im vierten Inning einen Run hinnehmen, wirkte sonst sehr stabil. Das änderte sich nur für kurze Zeit im fünften Durchgang. Die Hamburger nutzten das zur 2:1-Führung, hätten aber die Chance auf mehr gehabt.
Chancen verpasst
Die Legionäre wirkten lange Zeit eher ratlos. Sie hatten zwar immer wieder einen Runner auf Base, für mehr reichte es aber nicht. Das hätte sich im siebten Inning ändern können. Singles von Norwin Staps und Valentin Thumann brachten Schwung in die Arena. Einen Fehler der Stealers wollte dann Staps zum Ausgleich nutzen. Stattdessen kam die Verletzung und die Auswechslung.



Auch im achten Inning hatten die Regensburger ihre Chance. Nach einem vermeintlichen Double Play der Hamburger entschieden die Umpire, dass der Stealers-Shortstop den Ball absichtlich fallen ließ. Statt Ende des Innings damit Runner auf zwei Bases für Regensburg, bei zwei Aus. Daniel Patrice schaute sich aber drei Strikes hintereinander an, ohne auch nur einmal zu schwingen. Chance vergeben, Legionäre weiter im Rückstand.
Hoffnung auf die Fans
Die Hamburger machten das im Schlussabschnitt besser. Sie nutzten die Chancen, die ihnen geboten wurden. Quentin Moulin kam für Christian Pedrol in die Partie, fand aber nur sehr schwer ins Spiel. Wild Pitch und Hit by Pitch sorgten mit dafür, dass die Stealers ihre Führung um zwei weitere Runs ausbauen konnten.
Die Legionäre hätten nun drei Runs zum Ausgleich holen müssen. Mehr als ein Single von Domenic Rauwolf war aber nicht mehr drin. Die Niederlage war besiegelt. Jetzt müssen die Regensburger am Sonntag, erneut um 14 Uhr, die Wende schaffen, um wieder in die Serie zu finden. Sie hoffen dabei natürlich auch auf die Unterstützung der Fans in der Armin-Wolf-Baseball-Arena.





