Regensburg kehrt mit einem geteilten Wochenende aus Hamburg zurück und behält den zweiten Platz. Nach dem Sieg am Samstag sorgen am Sonntag ein Inning und der Regen für die Entscheidung.
Nach ihrem Auswärtswochenende bei den Hamburg Stealers stehen die Guggenberger Legionäre weiterhin auf Platz zwei der Interleague-Runde. Zwischen einem Sieg mit später Entscheidung und einer Partie, die nach einem einzigen ereignisreichen Inning im Regen endete, verschob sich am Ende wenig am Bild der Tabelle.
Die Bonn Capitals führen mit 13:5 Siegen weiterhin die Runde an, die Guggenberger Legionäre folgen mit 11:7 Siegen auf Platz zwei. Noch enger wird es dahinter: Die Hamburg Stealers und die Heidenheim Heideköpfe teilen sich mit jeweils 10:8 Siegen Platz drei, drei Spiele hinter Bonn. Am nächsten Samstag und Sonntag haben die Regensburger zuhause gegen Paderborn die Möglichkeit, ihre Position weiter abzusichern.
Späte Entscheidung
Im ersten Spiel bei den Stealers gerieten die Legionäre nie wirklich in Rückstand, ohne sich jedoch entscheidend absetzen zu können. Nino Sacasa, Kohei Sasagawa und Elias von Garßen erarbeiteten sich im ersten Inning gleich drei Walks, ein Sacrifice Fly von Devon Ramirez brachte den ersten Run. Mehr wurde daraus aber nicht. Auch in den kommenden Innings ließ das Team eine Reihe von Chancen liegen.
So wurde es eher ein Spiel der kleinen Schritte: Erst ein Sacrifice Fly von Sasagawa, dann ein RBI von Rückkehrer Norwin Staps, dann ein Groundout von von Garßen und ein Single von Alexander Schmidt brachten die Legionäre bis ins siebte Inning auf 5:2. Doch Hamburg sorgte im selben und im folgenden Inning für Ausgleich.
Die Entscheidung fiel erst im neunten Inning. Ein RBI-Triple von Daniel Patrice und ein anschließendes RBI-Single von Norwin Staps stellten den 7:5-Endstand her. Nicolas Antoine, der im siebten Inning für Christian Pedrol übernommen hatte, holte sich als Pitcher den Win.
Regen beendet Partie
Ganz anders verlief die zweite Partie. Über fünf Innings blieb es ohne Runs, beide Offensivreihen fanden kaum Zugriff. Erst im sechsten Inning kam die Partie in Schwung: Kohei Sasagawa brachte die Legionäre mit einem Single, dem ein Sacrifice Bunt von Nino Sacasa vorausgegangen war, mit 1:0 in Führung. Mit der Antwort der Stealers im selben Inning kippte das Spiel innerhalb weniger Minuten. Ein Triple, ein RBI-Single zum Ausgleich, ein 2-Run-Double und ein 2-Run-Single ergaben binnen eines einzigen Innings fünf Runs für Hamburg. Ärgerlich vor allem für Leeroy Tavarez, der bis dahin quasi überhaupt nichts zugelassen hatte. Tavarez wurde noch während des Spielabschnitts von Felix Bock abgelöst.
Bock bekam aber nur noch vier Batter zu sehen. Wenig später setzte Regen ein, die Partie wurde unterbrochen und dann nicht mehr fortgesetzt. Das Team von Matt Vance hatte somit auch keine Gelegenheit, das Ding noch einmal zu drehen. Gewertet wurde stattdessen der Stand nach sechs vollständig gespielten Innings, ein 5:1-Erfolg für die Stealers.





