Mit zwei Heimspielen beginnt am Samstag und Sonntag die Halbfinal-Serie gegen die Hamburg Stealers. Matt Vance und sein Team wollen in Regensburg den Grundstein für das Weiterkommen legen.
Nach dem Sweep gegen die Cologne Cardinals wartet auf die Guggenberger Legionäre die nächste Aufgabe. Im Halbfinale treffen sie auf die Hamburg Stealers, gegen die es während der Interleague-Phase bereits zwei Splits gegeben hatte. Die Serie startet am Samstag und Sonntag in der Armin-Wolf-Baseball-Arena, Beginn ist jeweils um 14 Uhr.
Komplettes Team einsatzbereit
Mit Blick auf den Kader gibt es gute Nachrichten. Headcoach Matt Vance steht das komplette Team zur Verfügung. Alle Spieler mit Ausnahme des längerfristig verletzten Julian Siegert-Bonhard sind wieder fit und brennen auf ihren Einsatz. Gegen die Stealers braucht es in jedem Fall starke Leistungen. „Wir erwarten eine richtig knappe Serie. Die Stealers haben bereits gezeigt, dass sie ein sehr starke Mannschaft sind. Wir freuen uns auf die Herausforderung“, sagt Vance.
Das haben die Spiele in der Interleague-Runde gezeigt. Hier kamen die Guggenberger Legionäre zweimal zu einem Split. Den Auftakt in der Armin-Wolf-Baseball-Arena gewann Regensburg am Freitag deutlich mit 11:1 per Mercy Rule, Christian Pedrol dominierte über weite Strecken, während Kohei Sasagawa, Nino Sacasa und Devon Ramirez die Offensive früh in Führung brachten. Am Folgetag drehte sich das Bild: Die Stealers siegten mit 7:1, nachdem Leeroy Tavarez als Starter früh einen Homerun kassiert hatte und Nicolas Antoine die Führung der Gäste in der Folge weiter anwachsen ließ, Alex Schmidt sorgte spät für den einzigen Regensburger Run.
Beim Auswärtswochenende in Hamburg wiederholte sich das Muster eines geteilten Wochenendes. Im ersten Spiel setzten sich die Legionäre erst im neunten Inning mit 7:5 durch, Daniel Patrice und Norwin Staps sorgten für die entscheidenden RBIs, Antoine sicherte sich den Sieg als Pitcher. Das zweite Spiel drehte sich nach einer 1:0-Führung durch ein Single von Sasagawa innerhalb eines einzigen Innings, in dem Hamburg gegen Tavarez und Felix Bock fünf Runs erzielte, ehe der Regen die Partie beim Stand von 5:1 nach sechs Innings vorzeitig beendete.
Start mit den Fans im Rücken
Das Viertelfinale gegen Köln hat aber unter anderem gezeigt, dass Leeroy Tavarez und Quentin Moulin wieder voll einsatzfähig sind. Zusammen mit Christian Pedrol und Nicolas Antoine haben die Regensburger ein sehr starkes Pitching-Quartett. Felix Bock, James Larsen oder auch Devon Ramirez sind ebenfalls für einige richtig gute Innings gut. Die Offensive hat nicht zuletzt im letzten Spiel gegen die Cardinals viel Schlagkraft gezeigt.
Alles in allem gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Halbfinale. Mit der Unterstützung der heimischen Fans im Rücken wollen sich die Regensburger zwei wichtige Siege zum Start der Serie holen.





