Regensburg zeigt beim Titelverteidiger Heidenheim starke Leistungen, kommt am Ende aber nur mit einem Sieg nach Hause.
Darauf lässt sich aufbauen. Die Guggenberger Legionäre haben am Wochenende beim Titelverteidiger und Tabellenführer Heidenheim zwei durchaus ansprechende Spiele abgeliefert. Die Mannschaft von Matt Vance belohnte sich selbst aber nur am Freitag mit einem 9:5-Sieg. Am Samstag reichte es trotz früher Führung nicht ganz, zum Schluss stand ein 2:5 aus Sicht der Regensburger.
Starker Start
Das Spiel am Freitag sah zunächst nach einer klaren Sache für die Legionäre aus. Im dritten Inning waren die Regensburger durch Eric Harms in Führung gegangen. Den vorübergehenden Ausgleich der Heideköpfe beantwortet erneut Harms mit einem Run nach Heidenheim-Error. Kohei Sasagawa legte durch ein Single von Alex Schmidt nach. Schmidt selbst kam per Rauwolf-Single ebenfalls nach Hause.
Mit dieser Führung im Rücken und einem starken Christian Pedrol auf dem Mound setzten die Guggenberger Legionäre ihr Werk fort. Elias von Garßen und Daniel Patrice holten die nächste Runs, nutzten dabei Heidenheimer Schwächen. Eric Harms baute die Führung sogar zum 7:1 aus.
Dann brachte sich das Team von Matt Vance aber selbst noch einmal in Schwierigkeiten. Zwei Wild Pitches des bis dahin dominierenden Pedrol plus folgenreiche Error in der Defensive machten Heidenheim neue Hoffnung. Plötzlich führte Regensburg nur noch mit zwei Punkten.
Nicolas Antoine übernahm dann für Christian Pedrol und sorgte erstmal für Beruhigung. Die Heidenheimer Angriffsversuche verpufften. Stattdessen legte Regensburg noch einmal nach. Im Schlussinning brachte Daniel Patrice zunächst Nino Sacasa nach Hause, um nach einem Wild Pitch der Heideköpfe auch noch selbst zu scoren.
Frühe Führung
Mit dem Sieg im Rücken wollten es die Regensburger dann auch am Samstag wissen und legten dementsprechend los. Kohei Sasagawa, der nach langer Verletzung immer besser in Schwung kommt, eröffnete die Partie mit einem Double. Alex Schmidt gesellte sich per Single zu ihm. Beide sorgten dann auch für die 2:0-Führung. Heidenheim erarbeitete sich direkt im Anschluss gegen Starter Quentin Moulin einen Run. Dabei blieb es dann auch erstmal.
Bis zum sechsten Inning passierte wenig bis gar nichts, die Pitcher und ihre Defensiv-Reihen hatten das Sagen. Dann brachte aber ausgerechnet der bis zu diesem Zeitpunkt sehr souveräne Quentin Moulin, bis dahin in der Saison mit ERA unter 1, die Partie zum Kippen. Zwei Balks, ein Wild Pitch und ein Hit by Pitch waren dann doch etwas zu viel. Heidenheim nutzte die Gelegenheit und setzte sich ab. Felix Bock und Tim Fischer ließen danach zwar insgesamt nur einen Hit zu, in der Offensive fehlte den Regensburgern aber die Durchschlagskraft, um das Spiel noch einmal zu drehen.
Enges Rennen
Insgesamt zeigte das Wochenende, wie eng das Rennen an der Spitze der Deutschen Baseball Liga ist. Heidenheim verpasste die vorzeitige Südmeisterschaft. Regensburg bewies mit dem Freitagssieg, dass das Team auch auf gegnerischem Terrain gegen den stärksten Widersacher bestehen kann. Für die Guggenberger Legionäre geht es am Freitag in Haar weiter, am Samstag sind die Disciples dann ab 14 Uhr in der Armin-Wolf-Arena zu Gast.





