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Mi. 05.06.2024 / 19: 00 vs. Eagles Praha

Pablo Guillen erwischte wie der Rest der Legionäre gegen Mainz keinen sonderlich guten Tag. (Foto: Rene Thalemann)

Feuchter Fehlstart für Regensburg bei Mainzer Retourkutsche

Rehabilitation nach deftigen Niederlagen: Die Athletics bereiten den Guggenberger Legionären einen unerfreulichen Abend und verpassen dem Tabellenführer eine deutliche 3:13-Abreibung.

Damit hatte niemand wirklich gerechnet. Nach einer Reihe von teils sehr deftigen Niederlagen gegen die Guggenberger Legionäre waren die Mainz Athletics als absolute Underdogs nach Regensburg gekommen. Doch am Freitagabend zeigten die Gäste, warum sie in dieser Saison in der Bundesliga richtig gut mitspielen.

In der Offensive legte Mainz gegen Pablo Guillen und Joe Cedano de Leon mächtig auf, machten in einem Spiel mehr Runs als in den vorherigen vier Partien gegen Regensburg miteinander. Dabei reichten den Athletics im Grunde zwei richtig gute Innings, um dem Gastgeber an einem regnerischen Abend richtig Feuer zu machen. Gleichzeitig hatte die Regensburger Offensive über weite Strecken massive Ladehemmung. Eine Kombination, mit der sich kaum Spiele gewinnen lassen.

Schnelle Mainzer Führung

Das Ungemach nahm im zweiten Inning erstmals seinen Lauf. Nach drei Singles für die Athletics servierte Regensburgs Starting Pitcher Pablo Guillen den ersten Run der Gäste via Walk. Ein Mainzer Double sorgte dann für einen veritablen 3:0-Vorsprung.

An dem arbeiteten sich die Legionäre eine ganze Weile ab. Mit einem Homerun von Eric Harms meldete sich Regensburg erstmals zu Wort. Im fünften Inning schien dann alles wieder in die gewohnten Bahnen zu laufen. Noch einmal Eric Harms und Lou Helmig holten die Punkte zum Ausgleich für Regensburg.

Fünf Runs bei zwei Aus

Das war es dann aber auch schon wieder mit Offensive bei den Guggenberger Legionären. Ganz anders die Mainzer. Sie holten sich zunächst im siebten Inning die Führung zurück, um im nächsten Spielabschnitt erst so richtig zuzuschlagen. Joe Cedano de Leon haderte vielleicht einen Tick zu lange mit einem vom Umpire ignorierten Strike Out. Die Mainzer nutzten die Gunst der Stunde. Statt mit drei Aus vom Feld zu gehen, legten sie zu einer fulminanten Two-Out-Rallye los, an deren Ende satte fünf Runs für die Athletics standen.

Während die Regensburger am Schlag weiter nichts zustande brachten, legten die Gäste im Schlussabschnitt gleich noch einmal nach. Vier weitere Runs sorgten dafür, dass die Legionäre am Ende im eigenen Stadion eine kräftige Packung kassierten.

Am Samstag ab 14 Uhr hat die Mannschaft von Manager Martin Helmig gleich die Gelegenheit, die Verhältnisse wieder gerade zu rücken und den unerfreulichen Freitagabend vergessen zu machen.