Regensburg holt sich das erste Spiel in der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft gegen Heidenheim mit 6:1. Pedrol erneut mit starkem Complete Game. Sonntag um 14 Uhr geht es weiter.
Das Ende war quasi eine Kopie vom vergangenen Wochenende. Wie im entscheidenden Spiel gegen Hamburg machten die Guggenberger Legionäre in der ersten Finalpartie gegen die Heideköpfe mit einem Double Play den Deckel drauf. Die Double-Play-Factory mit Morgan McCullough und Alex Schmidt war auch am Samstag mehrfach in Produktion.
Wie bei den Stealers war Regensburgs Pitching auch dieses Mal brutal stark. Christian Pedrol lieferte sein zweites Complete Game in Folge ab. Lange war Pedrol sogar in Richtung No-Hitter unterwegs. Am Ende kassierte er nur einen Run, gehörte einmal mehr zu Sieg-Garanten der Guggenberger Legionäre.
Starker Start
Im Gegensatz zu den Halbfinal-Spielen in Hamburg ging es diesmal aber bei weitem nicht so eng zu. Das hatte viel damit zu tun, dass die Gastgeber in der Armin-Wolf-Arena bereits sehr früh das Kommando übernommen haben. Während die Heidenheimer Hitter weitgehend erfolglos mit Pedrol kämpften, hatte der ehemalige Regensburger Sven Schüller von Anfang an wenig Freude auf dem Mound.
Devon Ramirez kassierte bereits im ersten Inning seinen fast schon rituellen Hit by Pitch von Schüller. Wenig später holte Ramirez per Single durch Simon Bäumer den ersten Punkt für Regensburg. Morgan McCullough nutzte im Anschluss einen Hit von Elias von Garßen zum 2:0.
Den nächsten Run für die Hausherren erarbeitete sich Nino Sacasa quasi im Alleingang. Er legte im vierten Inning mit einem Double vor. Holte sich dann die dritte Base per Steal, um schließlich einen Wild Pitch von Schüller zum 3:0 zu verwandeln.


















Souveräner Sieg
Nächstes Inning, nächstes Double, nächster Punkt. Diesmal veredelte Daniel Patrice den Schlag von Eric Harms zum RBI. Wenig später holte sich Pascal Amon seinen RBI und brachte von Garßen nach Hause. Selbes Spiel im nächsten Abschnitt. Das Double kommt diesmal von Bäumer, der Punkt von Alex Schmidt.
Fast ein wenig aus dem Nichts meldeten sich dann noch einmal die Heideköpfe zu Wort. William Germaine zerstörte im siebten Inning den No-Hitter Pedrols, einen Spielabschnitt später punkteten die Heidenheimer durch einen Solo-Homerun von Simon Liedtke.
Herausforderung Hofmann
Das war es dann aber auch. Der wichtige erste Sieg für die Guggenberger Legionäre blieb ungefährdet. Für Matt Vance und seine Mannschaft geht es jetzt darum, am Sonntag direkt nachzulegen. Einfach wird das nicht. Mit Logan Hofmann hat Heidenheim einen ganz starken Pitcher am Start. Ob die Heideköpfe-Offensive noch einmal komplett stillegen lässt, muss sich zeigen.
Die Guggenberger Legionäre habe in diesem Spiel einmal mehr bewiesen, dass sie die Qualität haben, den großen Traum von der Meisterschaft zu verwirklichen. Mit der Unterstützung der eigenen Fans im Rücken können sie am Sonntag ab 14 Uhr ein weiteren großen Schritt dahin machen.





