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Mi. 05.06.2024 / 19: 00 vs. Eagles Praha

Christian Pedrol ist die verlässlichste Größe in der Regensburger Rotation (Foto: René Thalemann)

Doppelspieltag mit zwei Regensburger Gesichtern

Die Guggenberger Legionäre kehren mit gemischter Bilanz vom Doppelspieltag in Mainz zurück: Am Freitagabend unterlagen sie den Athletics knapp mit 7:8, am Samstag holten sie einen klaren 10:1-Sieg.

Beim Doppelspieltag der Guggenberger Legionäre in Mainz hat die Mannschaft von Matt Vance zwei Gesichter gezeigt. Nach einem knappen 7:8 am Freitagabend, das die Woche mit dem enttäuschenden 0:3-Abschneiden bei der Champions League zunächst fortschrieb, antworteten die Regensburger am Samstag mit einem überzeugenden 10:1-Erfolg. Dass Christian Pedrol und Quentin Moulin gemeinsam nur einen Run zuließen, während die Offense zehn Runs produzierte, gibt der Mannschaft nach einer turbulenten Phase etwas Boden zurück.

Krimi mit bitterem Ende

Am Freitag erwischten die Legionäre den besseren Start: Eric Harms verschaffte Regensburg früh mit einem RBI-Double die Führung. Was folgte, war jedoch ein Abend, der exemplarisch für die Probleme der vergangenen Wochen stand. Starter Tim Fischer gab in sechs Innings neun Hits und acht Runs ab, davon sechs earned. Die Mainz Athletics nutzten ihre Möglichkeiten konsequent.

Regensburg zeigte Gegenwehr. Alex Schmidt sammelte drei Hits in sechs Versuchen, Daniel Patrice trug zwei Hits, zwei Runs und ein RBI bei. Doch die Guggenberger Legionäre ließen einmal mehr viele Runner auf den Bases, bei 15 Versuchen mit Runners in Scoring Position gelangen nur vier Hits. Im abschließenden Inning schöpfte Regensburg noch einmal Hoffnung: Die Legionäre verkürzten auf 7:8 und hatten bei zwei Outs die Bases geladen. Aber Mainz holte das entscheidende Aus und sicherte sich einen hart umkämpften Heimsieg.

Erwähnenswert: Felix Bock warf als Reliever zwei saubere Innings mit drei Strikeouts, blieb ohne earned Run, musste aber dennoch die Niederlage hinnehmen.

Pedrol dominiert

Ganz anderes Bild am folgenden Tag: Christian Pedrol, wegen der Verletzung von Leeroy Tavarez auf die Starter-Position in Spiel 2 gewechselt, verbesserte seine Saisonbilanz auf drei Siege bei null Niederlagen und kontrollierte das Spiel über 5,2 Innings. Sieben Strikeouts, kein earned Run, eine Gegner-Batting-Average von .137. Quentin Moulin übernahm als Reliever für die letzten 3,1 Innings, ließ nur einen Hit zu und sicherte sich seinen zweiten Saisonsave. Zusammen warf das Duo 134 Pitches in neun Innings, Mainz kam über einen Run nicht hinaus.

Kohei Sasagawa überzeugte mit drei RBI und zwei Doubles, Devon Ramirez erreichte fünfmal die Base und lief zweimal. Alex Schmidt ergänzte mit drei Hits und einem RBI, Norwin Staps steuerte zwei RBI bei. Die Guggenberger Legionäre nutzten diesmal ihre Chancen konsequent. 8 für 13 mit Runner in Scoring Position, darunter mehrere entscheidende Hits mit zwei Outs.

Stabilität gesucht

Der Blick auf beide Tage zeigt das Bild einer Mannschaft, die noch Konstanz vermissen lässt. Die Offense produzierte über das Wochenende 17 Runs gegen denselben Gegner, der Mound lieferte am Samstag eine überzeugende Leistung.

Pedrols ERA von 0,91 und seine drei Saisonsiege machen ihn zur verlässlichsten Größe in der Regensburger Rotation. Für das Team insgesamt bleibt die Herausforderung, diese Verlässlichkeit auch auf andere Spieltage zu übertragen.

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich kommendes Wochenende beim Titelverteidiger und Tabellenführer. Am Freitag (19 Uhr) und Samstag (13 Uhr) treten die Guggenberger Legionäre in Heidenheim an.

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