Der langjährige ehrenamtliche Helfer Ludwig „Wig“ Biederer ist vergangene Woche im Alter von 88 Jahren verstorben.
Die Guggenberger Legionäre trauern um einen der ihren, um ein geschätztes und beliebtes Mitglied der Legionäre-Familie. Der langjährige ehrenamtliche Helfer Ludwig „Wig“ Biederer ist vergangene Woche im Alter von 88 Jahren verstorben. „Wig“ war ein Unterstützer der frühen Stunde. Über knapp 20 Jahre stand er am Grill und sorgte für das leibliche Wohl von Spielern und Fans. „Wig“ war einer der zahlreichen Tausendsassa, die sich für keine Arbeit zu schade waren.
Inbegriff der #LegionäreFamily
Für Armin Zimmermann, Vorstand der Guggenberger Legionäre, war Ludwig Biederer der Inbegriff der #LegionäreFamily. „Wig war immer für seine Baseball-Familie da. Er hat geholfen, wo er konnte. Ohne Menschen wie Ludwig Biederer würde es die Legionäre heute nicht geben. Es war immer schön, ihn im Stadion zu treffen. Die Erinnerung an ihn wird bleiben“.
Der Schwager von Foodshop-Mama Ilse Ondracek schwang schon auf dem alten Feld aus den Bundesliga-Aufstiegsjahren die Grill-Zange. Am Ort, wo inzwischen eine Tennis-Halle errichtet wurde, verbreitete „Wig“ stets gute Laune am heißen Feuer. Dies setzte er auch im Foodshop in der dann neu errichteten Armin-Wolf-Arena fort.
Jahrzehntelanger Einsatz
Auch, als seine Neffen Stefan und Matthias Ondracek ihre Handschuhe bereits an den Nagel gehängt hatten, hielt „Wig“ dem Verein die Treue. Erst, als der Elektrogrill die Holzkohle ersetzte, zog er sich aus Altersgründen zurück – blieb den Legionären aber stets verbunden.
Das Herzblut, das „Wig“ ohne zu zögern, über viele Jahre in den Verein investierte, ist Sinnbild des viel beschworenen Zusammenhalts der #LegionäreFamily. Zu seiner Nichte Andrea Brunner sagte „Wig“ erst kürzlich, die Zeit im Baseball-Stadion sei die beste seines Lebens gewesen.





