Den Traum vor Augen, das nächste Spiel im Kopf: Die Guggenberger Legionäre wollen am Samstag im Heidenheim den nächsten Schritt in Richtung Meisterschaft gehen.
Nach dem Auftakt-Wochenende in Regensburg mit geteilten Siegen wandert die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft nach Baden-Württemberg: Am Samstag (17 Uhr) und Sonntag (14 Uhr) treffen die Guggenberger Legionäre und die Heidenheim Heideköpfe zum dritten und vierten Spiel der Best-of-five-Serie aufeinander.
Die Ausgangslage ist klar: Gewinnt ein Team beide Spiele in Heidenheim, ist die Meisterschaft entschieden. Teilen sich die Mannschaften wie am vergangenen Wochenende die Siege, fällt die Entscheidung am 13. September in Regensburg.

Für beide Teams ist klar, dass das dritte Spiel von zentraler Bedeutung sein wird. „Beide Seiten wissen, wie wichtig es ist, am Samstag zu gewinnen. Niemand will am Sonntag nur noch versuchen, irgendwie im Rennen zu bleiben“, sagt Legionäre-Headcoach Matt Vance. Seine Mannschaft richtet den Blick ausschließlich nach vorn: „Es treffen zwei starke, sehr vergleichbare Teams aufeinander. Entscheidend wird sein, wer über neun Innings das sauberere Spiel macht. Unser Fokus liegt jetzt auf Samstag. Wir wollen locker bleiben und mit Selbstvertrauen auftreten.“
Locker und mit Selbstvertrauen
So deutlich, wie es nach dem Auftakt am Samstag schien, ist das Bild nicht geblieben. Während Regensburg die Partie kontrollierte, suchten die Heideköpfe nach Erklärungen – fanden diese vor allem bei den Rahmenbedingungen. Trainer Klaus Eckle verweist denn auch im Gespräch mit der Heidenheimer Zeitung auf angeschlagene Spieler, Probleme von Pitcher Schüller mit den Bedingungen und unglücklich platzierte Schläge, die direkt in den Handschuhen der Regensburger Verteidigung gelandet seien. Zu Eckles Analyse gehört zudem ein kryptischer Verweis darauf, dass Christian Pedrol gut mit der Strike-Zone des Schiedsrichters zurechtgekommen sei.
Am Sonntag gelang Heidenheim allerdings der Gegenschlag. Für die Heideköpfe entscheidend, um in der Serie zu bleiben. Die Legionäre zwangen Pitcher Hoffmann dabei zwar zu vielen Würfen, verpassten aber das Momentum, als es möglich gewesen wäre, das Spiel noch einmal zu drehen.
Günstige Ausgangslage
In der Regular Season hatten die Legionäre fünf der sechs direkten Duelle gewonnen. Daran und an die Leistung vom vergangenen Samstag will die Mannschaft von Matt Vance anschließen und sich gleich doppelt in eine gute Position bringen. Entweder, um direkt in Heidenheim den Matchball zu verwandeln. Klappt das nicht, wartet auf die Regensburger immerhin ein Spiel 5 vor großer heimischer Kulisse.
Auch der Heidenheimer Eckle weiß, dass es vor allem auf den Samstag ankommt: „Wir müssen irgendwie Pedrol schlagen, in Spiel drei zu Hause ist die Chance am größten“, sagt er. Die Legionäre jedenfalls haben ihre Marschroute klar festgelegt. Sie wollen ihre Chance nutzen. Dabei spielt der Faktor Pedrol eine wichtige Rolle.





