DBL-Finalserie unentschieden: Nach dem souveränen Sieg am Samstag unterliegt Regensburg am Sonntag recht deutlich mit 4:12.
Es bleibt spannend in der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft. Spannender, als es sich die Guggenberger Legionäre und die große Mehrheit der mehr als 1300 Menschen am Sonntag in der Armin-Wolf-Arena gewünscht hätten. Aber in Spiel 2 um den Titel in der DBL fanden die Regensburger nicht die Mittel, um den Gegner aus Heidenheim doch noch irgendwie zu stoppen.
Legionäre kommen kaum ins Spiel
Während die Offensive der Heideköpfe tags zuvor von Christian Pedrol weitgehend außer Betrieb gesetzt wurde, lief die Maschine der Gäste am Sonntag auf Hochtouren. 17 Hits und 12 Runs standen am Ende für Heidenheim auf dem Zettel, garniert mit zwei Homeruns. An diesem Tag deutlich zu viel für die Legionäre, die gegen Heideköpfe-Werfer Hofmann zu lange brauchten, um richtig in die Partie zu kommen.
Im Grunde war das zwei Spiel von Beginn an das Gegenstück zur ersten Partie. Diesmal kamen die Heideköpfe deutlich besser in die Partie, holten sich und bauten diese direkt aus. Die Legionäre zeigten erst im dritten Inning richtig auf. Alex Schmidt punktete nach SacFly von Simon Bäumer.



























In diesem Inning wäre aber deutlich mehr drin gewesen. Bases loaded, kein Aus – es wäre die Chance auf den Ausgleich gewesen. Hätten die Legionäre diese Chancen genutzt, wäre die Partie in die komplett andere Richtung gelaufen. Aber Konjunktiv machte keine Punkte, hätte und wäre bringt niemand nach vorne.
Ganz anders sieht das mit Hits aus. Die konnte am Sonntag auch Nicolas Antoine, für Chikara Igami auf den Mound gekommen, nicht verhindern. Auf diese Art wuchs die Gäste-Führung bis zum 7:1 an. Dann weckten die Regensburger im sechsten Inning noch einmal die Hoffnung ihrer Fans. Pascal Amon eröffnete mit einem 2-RBI-Triple, Nino Sacasa legte mit einem Single nach, schob Amon über die Platte. Dann war es aber vorbei, zwei weitere Runner blieben auf Base hängen.
Neustart in Heidenheim
Die Heideköpfe waren an diesem Tag aber nicht aus der Bahn zu werfen. Vier weitere Punkte sorgten im Grunde für die Entscheidung. Für die Legionäre war danach auf dem Platz nicht mehr viel zu holen.
Regensburg reist nun also mit einem Split nach Heidenheim. Am Samstag ab 17 Uhr geht es darum, sich in der Serie wieder nach vorne zu bringen, den Matchball zu holen. Verwandelt den am Sonntag (14 Uhr) dann keine der Mannschaften, kehrt die Serie zum großen Showdown noch einmal nach Regensburg zurück. Spiel 5 würde am 13. September in der Armin-Wolf-Arena stattfinden.


